Die bellicon schweiz GmbH hat den Menschen im Fokus.

Wir sind permanent auf der Suche nach Lösungsansätzen und hilfreichen Strategien, dauerhaft die eigene Gesundheit sicherzustellen. Dazu brauchen wir die Hilfe der Wissenschaft, um praktikable, gesundheitsrelevante Aspekte für Betroffene zu ermitteln.

Folgende Studienergebnisse sind in Kurzform online verfügbar:


- Kindergartenstudie Universität Würzburg
- CHILT-Studie Sporthochschule Köln
- Herz-Kreislauf-Studie Klinik Bad Gottleuba
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Trampolin Studie Institut für Bewegungstherapie Eutin

- Kindergartenstudie Universität Würzburg:

Trampolin für Kinder

In einer Studie der Bayrischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit 25 Kindergartenkindern, welche über einen Zeitraum von neun Wochen ein regelmäßiges Übungsprogramm auf einem hochelastischen Trampolin (Medi-Swing) absolvierten, verbesserten sich die motorischen Leistungen der Kinder signifikant gegenüber einer Kontrollgruppe ohne Trampolinübungen, die dafür aber gleichzeitig ein normales sportpädagogisches Kindertraining mit herkömmlichen Methoden absolvierten.

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Die „Trampolinkinder“ (Stadtmitte) hatten als Ausgangsniveau den „Motorischen Quotienten“ 95, also im Vergleich eine geringere Leistungsfähigkeit als die „Kontrollkinder“ (Stadtrand), die einen Wert von 98 vorweisen konnten. Nach neun Wochen hatte die „Trampolinkindergruppe“ mit einem „Motorischen Quotienten“ von 107 die „Kontrollkindergruppe“ mit 103 deutlich überholt.

Fazit:

Durch den großen Spaßfaktor wurde das hochelastische Trampolin von den Kindern immer wieder freiwillig zum Spielen und Schwingen benutzt. Sie haben damit unbewußt ihre Kondition gesteigert.

(Quelle: Hilsenbeck, Universität Würzburg)


CHILT-Studie Sporthochschule Köln:
Väter, die regelmäßig sportlich aktiv sind, haben die schlankesten Kinder. Das geht aus der CHILT-Studie (Children's Health Interventional Trial) der Deutschen Sporthochschule Köln hervor, die den Zusammenhang zwischen dem Freizeitverhalten von Eltern und der körperlichen Aktivität sowie dem Körpergewicht der Kinder untersucht.

Erste Ergebnisse belegen, dass die Kinder der sportlichsten Väter den niedrigsten Body-Mass-Index (BMI) aufwiesen. Aktive Eltern sind Vorbild, sie fördern Sport und gesunde Ernährung auch bei ihren Kindern.

(Quelle (Text, Bild): Focus 50/2003, S. 16)

Weitere Infos zur CHILT-Studie: www.chilt.de
Wissenschaftliches Ergebnis beim Einsatz des hochelastischen Trampolins in der häuslichen Bewegungstherapie von Herzkranken an der Herz-Kreislauf-Klinik Bad Gottleuba.
Erstellt von Dipl. Päd. S. Biener, Leiter Physiotherapie Klinik Bad Gottleuba und Dr. C. Altmann, Chefarzt Kardiologie Klinik Bad Gottleuba

10.02.2003

1. Mit der Trampolin-Ergometrie lassen sich therapeutisch sinnvolle und kardiologisch vertretbare Bewegungsabläufe auf dem Trampolin definieren, die Zuhause im täglichen Training umgesetzt werden können.

2. Die von uns entwickelten Bewegungsformen auf dem Trampolin sind effektiv, ungefährlich und bewirken bei gut vorbereiteten Patienten, dass diese die Therapie nicht abbrechen - zumal der hohe Spaßfaktor hier auch eine große Rolle spielt.

3. Die Übungen sind insbesondere geeignet für Patienten, bei denen die konventionellen Bewegungsformen problematisch erscheinen, zum Beispiel:

- stark übergewichtige Patienten,

- Patienten mit Gelenkproblemen der unteren Extremitäten

- Herzinsuffizienz-Patienten

4. Durch die zusätzliche Anforderung an eine aufrechte Haltung und Koordination sowie die Freude an der Bewegung bewirkt die selbständige Therapie Zuhause auf dem Trampolin eine hohe Lebensqualität und eine bessere Anpassung des herzkranken Patienten an die häusliche oder berufliche Belastung.

Patienten

- Chronisch Herzkranke ( Anzahl 36, m/w 29/7, Alter 62 Jahre (44-76), Größe 173 cm)

- Herzkranke in der AHB-Phase nach kardialem Ereignis wie Infarkt, Bypaß etc.

Folgende Patienten-Gruppen sind von besonderem Interesse:

- stark übergewichtige Patienten

- Patienten mit Beschwerden der Kniegelenke, die nicht an einem Lauftraining teilnehmen können

- Klappenoperierte Patienten

- Bypassoperierte Patienten

- PTCA -Patienten

- Patienten, bei denen wegen des Übergewichtes die erforderliche Bypassoperation verschoben wurde und die sich auf die Operation vorbereiten wollen

- Patienten mit besonders schlechter linksventrikulärer Funktion

Ergebnisse

1. Fahrrad Ergometrie:

Alle Patienten wurden unter laufender Medikation untersucht. Ein Patient konnte wegen Versteifung des linken Kniegelenkes nicht auf dem Fahrrad ergometrisch untersucht werden. Die Belastung erfolgte beginnend bei 25 Watt mit einer Steigerung alle zwei Minuten bis zum Erreichen von Abbruch-Kriterien. Zu den Ergebnissen der Fahrradergometer Belastung siehe Tabelle. Im Mittel vorderen 130 Watt über zwei Minuten erreicht bei einer Puls Frequenz von 118 und einem Blutdruck von 195 zu 100 mmHg. Der Abbruch der Belastung erfolgt überwiegend wegen allgemeiner Erschöpfung Veränderungen der ST Strecke traten bei drei Patienten auf. Entsprechende Ergebnisse wurden für die Patienten bei ca. 75 bis 80 Prozent der echten Wattleistung, die Trainingswattzahl und die bei dieser Wattleistung erreichte Pulsfrequenz für die Dauer der Belastung eingetragen.

2. Ergometrie auf dem Trampolin

Nach mündlicher Einweisung bzw. Übungseinheiten je nach Bedarf erfolgte die Ergometrie unter den gleichen Bedingungen wie der Test auf dem Fahrrad. Für die initiale Plateauphase wurde ein Intervall von vier Minuten ausgewählt, bei den anschließenden Bewegungsformen Belastungsanstieg alle zwei Minuten.

Der ursprüngliche Plan, die Taktfrequenz der Schwingbewegung dem Patienten mit Hilfe eines Metronoms vorzugeben, mußte eingestellt werden, da sich herausstellte, daß sich je nach Gewicht und Bewegungserfahrung des Patienten eine Frequenz des Schwingens herausstellte, die zwischen 81 und 95 pro Minute lag und nicht von außen starr vorgegeben werden konnte.

Eine Patientin (Mitralstenose III) tolerierte selbst die Plateauphase nicht. Ein Patient brachte den Test in Phase eins ab, ein Patient in Phase zwei, drei Patienten in Phase drei, ein Patient in Phase vier, die anderen Patienten konnten den gesamten Test absolvieren. Gründe für den Abbruch waren starke Luftnot, in allen anderen Fällen Beschwerden der Beine, einmal im Rahmen einer Gonarthrose, in den übrigen Fällen muskuläre Beschwerden bei AVK.

Im Vergleich in der Ausgangsparameter und der Plateauphase ( Abbildung) zeigte sich kein Hinweis auf eine relevante Belastung von Herz und Kreislauf. Bei Abbruch der Belastung waren signifikante Anstiege von Pulsfrequenz und Blutdruck Werten zu beobachten. Signifikante ST Senkungen wurden nicht beobachtet, ebensowenig relevante Rhythmusstörungen. Wissenschaftliches Ergebnis beim Einsatz des hochelastischen Trampolins zur Verbesserung der Herz-Kreislauf-Leistung.
Wissenschaftliches Ergebnis beim Einsatz des hochelastischen Trampolins in der häuslichen Bewegungstherapie zur Steiergung der max. Sauerstoffaufnahmekapazität u.a. in Eutin.
Trampolinstudie am Institut für Bewegungstherapie und Rehabilitation, Eutin

12. 07. 1996

Die Studie wurde von Gerd von Kunhardt, Gesundheitssenator im Berufsverband Deutscher Präventologen, in Zusammenarbeit mit Dr. Axel Armbrecht, Chefarzt am Institut für Bewegungstherapie und Rehabilitation Eutin, durchgeführt.

Zusammenfassung:

1. Mit dem Schwingen auf hochelastischen Trampolinen können signifikannte Leistungssteigerungen durch untrainierte Probanden bereits in einem dreiwöchigen Training erreicht werden.

2. Die Belastungsdauer von täglich zehn Minuten bei Puls 110/min ergibt nach drei Wochen eine Herz-Kreislauf-Steigerung von durchschnittlich 14 Prozent.

3. Die dazu entwickelten und eingeübten Bewegungsformen auf dem Trampolin sind leicht zu erlernen, ungefährlich und effektiv.

Probanden

Die Probanden wurden aus einem durch Zeitungsaufruf rekrutierten Kollektiv von 75 untrainierten Teilnehmern auf 25 reduziert, die zwischen 50 und 60 Jahren alt waren (13 Frauen, 12 Männer). Die Teilnehmer hatten vorher noch nie auf einem Trampolin gestanden und wurden in einem zweistündigen Vortrag mit Einübung einfachster Schwung- (nicht Sprung-) Übungen vorbereitet. Alle Probanden wurden mit einem Pulstester (Polar), der auf Puls 110/min eingestellt war, ausgestattet.

Ergebnis

Die Probanden wurden vor Beginn des Trainings per Fahrradergometer auf ihre individuelle maximale Sauerstoffaufnahmekapazität (nach Astrand) bei 100 Watt getestet. Der Durchschnitt lag bei 39,4 l/min. Die Teilnehmer wurden zweimal zwischendurch nach ihren Erfahrungen befragt - keiner hatte Beschwerden. Nach drei Wochen wurde ein erneuter maximaler Sauerstoffaufnahme-Kapazitätstest (nach Astrand) vorgenommen. Das Ergebnis betrug 44,9 l/min. Das entspricht einer Steigerung um 14 Prozent. Die Pulsfrequenz betrug vor dem Versuch im Durchschnitt 135,2 /min, nach dem Versuch 121,3/min. Der Koordinationsindex lag vor dem Test bei sechs, nach dem Test bei 5,4. Auf Befragen gaben alle Probanden an, dass sie sich durch das Schwingungstraining "beschwingt" und leicht gefühlt hätten und insgesamt bewegungsaktiver geworden sind.

Fazit:

Der relativ geringe Trainingsreiz von lediglich 110 Pulsschlägen/min kann eigentlich nicht zu dieser signifikanten Leistungssteigerung geführt haben. Es liegt jedoch die Vermutung nahe, dass das Training auf dem hochelastischen Trampolin dazu geführt hat, dass die Probanden durch die Erhöhung ihrer individuellen Bewegungsaktivitäten während des Versuchs insgesamt stoffwechselaktiver wurden (Auswirkung abseits der Trainingszeiten auf das Bewegungsverhalten), und damit indirekt diese Steigerung ausgelöst haben.
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